T-Crystal
Perflex ltd · Quelle
T-Crystal – elastische und unterfütterbare Prothesenbasis
Ein großer Nachteil dieser chemisch so inerten Materialien ist die Unmöglichkeit, sie für Unterfütterungen oder Erweiterungen mit herkömmlichen Kunststoffen zu verbinden, dazu kommt die schlechte Polierbarkeit. Mit dem thermoplastischen Misch-Polyamid T-crystal stellte jetzt ein kleines israelisches Familienunternehmen das Ergebnis eigener fünfzehnjähriger Forschungsarbeit vor: Ein gegenüber Polyamid-12 spürbar weniger elastischer Kunststoff, der zwar selbst kein Methacrylat enthält, sich aber bei Bedarf ohne jeden Haftvermittler mit herkömmlichen Acrylkunststoffen stabil verbindet. Zudem ist er wesentlich leichter polierbar als die elastische Konkurrenz. Die Elastizität nimmt mit zunehmender Materialdicke ab, sodass laut Hersteller auch implantatgestützte Prothesen problemlos möglich sein sollen.
Eigenschaften und Vorteile:
Mit völlig anderer Chemie sind sie auch für die härtesten Metall- und Methacrylat-Phobiker geeignet, denn man kann auch elastische Klammern aus ihnen herstellen.
Durch ihre Elastizität sind sie unter den üblichen Bedingungen praktisch „unkaputtbar".
Wegen dieser Elastizität kann man sie auch bei kleinster Mundöffnung noch eingliedern. Damit sind flexible Basen auch für die deutschlandweit jährlich etwa 800 neu erkrankten Sklerodermiker interessant.
Produktinformationen
| Hersteller | Perflex ltd |
|---|---|
| Material | thermoplastisches Misch-Polyamid |
| Anwendungen | Prothesenbasis, unterfütterbar, implantatgestützte Prothesen |
| Elastizität | spürbar weniger elastisch als Polyamid-12 |
| Polierbarkeit | wesentlich leichter polierbar als elastische Konkurrenz |
| Verbindbarkeit | kann ohne Haftvermittler mit herkömmlichen Acrylkunststoffen stabil verbunden werden |