CORiTEC splint basic

Pritidenta GmbH · source

INDIKATION

CORiTEC splint basic ist optimal geeignet für die Herstellung von:

  • Aufbissschinen
  • Bissschablonen
  • Bleachingschienen
  • Bohrschablonen
  • Funktions- und Abformlöffel
  • Verlorene Formen für die Gusstechnik in der dentalen Prothetik

Kontraindikationen: Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile

MATERIAL

CORiTEC splint basic besteht aus füllstoff- und peroxidfreiem thermoelastischen Polymethylmethacrylat (PMMA).

Eigenschaften

Farbe kristallklar
Biegemodul 3000 MPa
Biegefestigkeit >150 MPa
Vickershärte 23,2 +/- 0,3 HV 0,2
Glaspunkt 121 °C
Wasseraufnahme < 32 µg/mm3
Wasserlöslichkeit < 1,6 µg/mm3
chemische Zusammensetzung Polymethylmethacrylat (PMMA) mit < 1 % Restmonomergehalt an Methylmethacrylat (MMA)

ANWENDUNG

Fräsbearbeitung

  • CORiTEC splint basic lässt sich mit den für PMMA gängigen Frässtrategien und Fräsern bearbeiten. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihrer Fräsmaschine und Software.
  • Bei Trockenbearbeitung von CORiTEC splint basic ist auf eine geeignete Absaugung zu achten, die die Frässpäne effektiv abführt.
  • Bei zu hohem Vorschub oder Drehzahlen kann es zu einem Wärmeeintrag in das Material kommen. Übersteigt dieser den Glaspunkt von 121 °C, kommt es zu Verschmierungen auf Fräser- und Materialoberfläche. Dieses Phänomen wird bei gängigen PMMA Frässtrategien und Materialien vermieden.

Ausarbeitung

  • Mindestwandstärke nach Politur: 1 mm
  • Für die Nacharbeitung und das Heraustrennen von Konstruktionen aus dem Rohling sollten für Kunststoff geeignete kreuzverzahnte Hartmetallfräser verwendet werden.
  • Während des Ausarbeitens und Polierens sollte eine starke Wärmeentwicklung vermieden werden, damit eine optimale Passung, bzw. Formtreue gewährleistet werden kann.

Wiederherstellung

Konstruktionen aus CORiTEC splint basic können mit allen handelsüblichen Kaltpolymerisaten auf der Basis von MMA wieder hergestellt und ergänzt werden. Dafür ist eine vorherige Konditionierung der Oberfläche mit einem Haftvermittler auf Acrylat-Basis notwendig.

Generelles

  • Bei der Bearbeitung von PMMA Konstruktionen können Stäube entstehen, die zur mechanischen Reizung der Augen und Atemwege führen können. Deshalb ist sowohl bei der Fräsbearbeitung als bei der individuellen Nachbearbeitung auf eine einwandfrei funktionierende Absaugung zu achten.
  • Bitte beachten Sie auch die Gebrauchsanweisung.

Product Information

ManufacturerPritidenta GmbH
Colorkristallklar
Materialfüllstoff- und peroxidfreiem thermoelastischen Polymethylmethacrylat (PMMA)
Glaspunkt121 °C
Biegemodul3000 MPa
Vickershärte23,2 +/- 0,3 HV 0,2
Wasseraufnahme< 32 µg/mm3
Flexural strength>150 MPa
Wasserlöslichkeit< 1,6 µg/mm3
Chemische ZusammensetzungPolymethylmethacrylat (PMMA) mit < 1 % Restmonomergehalt an Methylmethacrylat (MMA)
Mindestwandstärke Nach Politur1 mm